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ASCHENPUTTEL


Benötigtes Material:
1 Laken, 2 Gäste, die das Laken spannen, Stühle für die Mitspieler hinterm Laken, Perücken, Schminke

Mitspieler: Braut = Aschenputtel, Bräutigam = Prinz der Träume
Erzähler/in, 3 junge Männer = 3 hässliche Schwestern, 1 Mann = die gütige Fee

Das Spiel:
Einige Gäste übernehmen die o.g. Rollen verschiedener Märchenfiguren. Der Spielführer ist gleichzeitig Märchenerzähler.
Es schaut immer nur die Person über das Laken, die gerade dran ist. Der Erzähler steht neben dem Laken.

Die Aschenputtel Geschichte kann natürlich noch individueller gestaltet und umgeschrieben werden. Hier ist das Märchen vom Aschenputtel etwas anders. Es eignet sich als lustige Einlage bei privaten Festen und vor allem bei Hochzeiten. Es kann ohne Probe vorgetragen werden, da die Mitspieler auf einem Stuhl hinter einem Tuch, Bettlaken oder einer Tischdecke sitzen. So kann jeder von den Gästen unbemerkt von einem Zettel ablesen und sich so auf seinen kurzen Text vorbereiten. Je schriller die Requisiten, desto lustiger!!

Erzähler
Ich bin der Erzähler
Prinz
Ich bin der Prinz der Träume
Schwestern
Wir sind die hässlichen Schwestern
Aschenputtel
Ich bin Aschenputtel
Fee
Ich bin die gütige Fee
Erzähler
Es war einmal ein Prinz, der Prinz unserer Träume
Prinz
Ich bin der Prinz Eurer Träume
Erzähler
Es gab auch die hässlichen Schwestern
Schwestern
Wir sind die hässlichen Schwestern
Erzähler
Und die Schwester der hässlichen Schwestern, Aschenputtel
Aschenputtel
Ich bin Aschenputtel
Schwestern
Wir sind so froh, wir gehen zum Ball
Aschenputtel
Ich bin so traurig. Ich darf nicht zum Ball
Schwestern
Bring uns unsere Ballkleider
Aschenputtel
Okay
Schwestern
Bring uns unsere Tanzschuhe
Aschenputtel
Okay
Schwestern
Bring uns unsere falschen Zähne
Aschenputtel
Okay
Schwestern
Wir sind so froh. Wir werden mit dem Prinzen unserer Träume tanzen
Aschenputtel
Okay
Schwestern
Aschenputtel bleib hier und putz das Haus
Aschenputtel
Okay
Erzähler
Etwas später...etwas später...
Fee
Sei nicht traurig, ich bin die gütige Fee
Aschenputtel
Oh, du erschreckst mich
Fee
Weshalb bist du so traurig?
Aschenputtel
Ich darf nicht zum Ball
Fee
Doch, du darfst
Aschenputtel
Ach nein, ich darf nicht
Fee
Doch, du darfst
Aschenputtel
Nein, ich darf nicht
Fee
Doch du darfst
Aschenputtel
Okay
Fee
Du darfst das schönste Ballkleid haben .... Pling!
Aschenputtel
Okay
Fee
Du wirst glänzende Schuhe haben .... Pling!
Aschenputtel
Danke, ich bin so froh
Fee
Jetzt kannst du zum Ball gehen, aber du musst vor Mitternacht wieder zu Hause sein!
Aschenputtel
Okay
Erzähler
Etwas später auf dem Ball...
Prinz
Ich bin der Prinz deiner Träume und ich bin sooo schön
Aschenputtel
Du bist sooo schön
Prinz
Das weiß ich. Ich werde mit dir tanzen
Aschenputtel
Okay
Schwestern
Wir sind soo eifersüchtig
Aschenputtel
Ich bin soo froh
Prinz
Ich bin soo schön
Fee
Ich bin die gütige Fee ... uups, entschuldigung!
Erzähler
Es war Mitternacht. Die Uhr schlägt ding dong ding dong
Aschenputtel
Oh, es ist Mitternacht. Ich muss gehen
Prinz
Okay
Erzähler
Sie lief weg, sie lief weg!
Aschenputtel
Ach, ich habe einen gläsernen Schuh verloren. Aber ich muss zu Hause sein, bevor der Zauberspruch gebrochen ist
Prinz
Oh, guck mal, sie hat einen gläsernen Schuh verloren. Ich muss sie finden. Ich möchte sie heiraten. Ich bin soo schön
Erzähler
Am nächsten Tag...
Aschenputtel
Ich bin so traurig
Fee
Ich bin die gütige Fee ... Entschuldigung!
Erzähler
Der Prinz unserer Träume kam zu dem Haus und erwar sehr schön
Prinz
Ich bin soo schön
Schwestern
Du bist soo schön
Prinz
Ich weiß. Ihr seid so hässlich
Schwestern
Wir wissen
Prinz
Ich habe einen gläsernen Schuh dabei. Möchtet ihr in anprobieren?
Schwestern
Er passt
Prinz
Nein, er passt nicht!
Schwestern
Doch, er passt
Prinz
Nein, er passt nicht!
Schwestern
Doch, er passt
Prinz
Nein, er passt nicht!
Schwestern
Doch, er passt
Prinz
Nein, er passt nicht!
Schwestern
Doch, er passt
Prinz
Nein, er passt nicht!
Schwestern
Okay
Prinz
Probiere du ihn an
Aschenputtel
Okay
Prinz
Er passt
Aschenputtel
Ich bin so froh
Prinz
Ich bin soo schön. Ich werde dich heiraten
Aschenputtel
Okay
Schwestern
Wir sind soo eifersüchtig
Prinz
Ich bin soo schön
Aschenputtel
Ich bin so froh
Fee
Ich bin die gütige Fee
Alle:
Wissen wir!
Erzähler
Sie lebten lange und bekamen viele Kinder
Aschenputtel
Okay





HISTORISCHE PAARE


Benötigtes Material:
1 Polaroid Kamera mit ausreichend Filmen. 1 schönes Fotoalbum.


Das Spiel:
Familie, Freunde und die Verwandten der Braut und des Bräutigams kennen sich oft nicht wirklich gut. Es dauert immer eine Weile, bis die diversen Gastgruppen soweit aufgetaut sind, dass man richtig gut zusammen feiern kann. Bei diesem Spiel geht es darum, dass Eis auf charmante Weise zu brechen.

Jeder Gast muss aus einem Hut einen kleinen Zettel ziehen. Darauf befindet sich der Name eines Partners berühmter Paare. Dann müssen die Gäste so schnell wie möglich Ihr Pendant suchen, also macht sich zum Bespiel Romeo auf die Suche nach seiner Julia, Asterix sucht Obelix, Kleopatra findet Cäsar, Dick fragt sich durch nach Doof, etc...
Auf diese Weise kommen die Gäste automatisch in Kontakt. Die Suche macht total Spass. Da kommen zum Beispiel Oma und der Chef zusammen...

Die Paare werden dann zusammen mit der Polaroid fotografiert. Das Bild kommt sofort mit einer netten oder witzigen Widmung der Beiden ins Album. Das ergibt nicht nur eine sehr lustige und schöne Erinnerung fürs Brautpaar, sondern ist wirklich eine sehr gute Möglichkeit, die Gäste miteinander vertraut zu machen.




DIE HOCHZEITSKUTSCHE

Eins meiner absoluten Lielingsspiele:
Es werden 9 Stühle folgendermassen aufgestellt:



Rad hinten
links=Gast
Rad vorne
links=Gast
Braut=
Königin
linkes Pferd
=Trauzeuge
Kutscher=
Brautvater
Bräutigam=
König
rechtes Pferd
=Trauzeuge
Rad hinten
rechts=Gast
Rad vorne
rechts=Gast


Die Kutsche oder Karosse: alle Räder müssen aufstehen und im Uhrzeigersinn um die Kutsche laufen.
Stock und Stein: die restlichen Gäste stehen auf und müssen einmal links um ihren Stuhl laufen. Der dunkle Wald: die restlichen Gäste stehen auf und müssen einmal rechts um ihren Stuhl laufen.

An der oberen Aufteilung könnt Ihr schon sehen, wer welche Rolle spielt. Nun wird eine Geschichte vorgelesen. Wann immer einer der Mitwwirkenden in der Geschichte genannt wird, muss er vom Stuhl aufstehen und im Uhrzeigersinn einmal um die ganze Kutsche rumlaufen.

Es war einmal vor langer Zeit, da fuhr ein König mit seiner Königin in einer schönen Kutsche, gelenkt von seinem treuen Kutscher, mit zwei stolzen Pferden über Stock und Stein durch einen tiefen dunklen Wald. Der König vertraute seinem Kutscher, denn der Kutscher hatte die beiden schon immer wieder gesund und munter nach Hause in ihr stolzes Schloß gebracht.
Deswegen hatte auch die Königin an diesem Abend keine Angst, durch den tiefen, dunklen Wald zu fahren und eventuell von irgendwelchen Dieben überfallen zu werden.

Ganz plötzlich rumpelte die ganze Kutsche. Die Pferde scheuten und drohten über Stock und Stein durch den tiefen, dunklen Wald zu flüchten. Der König fragte besorgt: "Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, mein herzallerliebster Kutscher was ist mit den Pferden los. Ist etwa das linke Hinterrad gebrochen, als du über Stock und Stein gefahren bist?". Darauf sagte der Kutscher zum König: " Nein mein König, ich glaube eher es war das rechte Hinterrad. Ist mit der Königin alles in Ordnung?" Daraufhin sagt die Königin zum Kutscher: "Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, mein herzallerliebster Kutscher, für mich klang es eher so, als ob das linke und das rechte Vorderrad gebrochen ist. Ist denn mit den Pferden alles in Ordnung? Es wäre schade, wenn sie über Stock und Stein durch den tiefen, dunklen Wald fliehen würden." Der Kutscher sagte zur Königin: " Nein, die Pferden sind nur beunruhigt. Ich werde einmal von der Kutsche absteigen und die Pferde beruhigen."

Der König sagte zu seinem Kutscher: " Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, mein herzallerliebster Kutscher, passe auf, daß du dich nicht verletzt, indem du auf Stock und Stein nachsiehst." Der Kutscher sagte zum König: "Nein, ich werde mich schon nicht verletzten. Ich werde auch gleich, nachdem ich die Pferde beruhigt habe nach den Rädern sehen und nachsehen, ob die Kutsche noch voll intakt ist." Der Kutscher stieg von seiner Kutsche und ging über Stock und Stein zu den Pferden und beruhigte die Pferde mit einigen ruhigen Worten. Danach ging er um die Kutsche, kontrollierte das rechte Vorderrad, dann das rechte Hinterrad, das linke Hinterrad und das rechte Vorderrad und zum Schluß die Kutsche.

Danach stieg er wieder auf die Kutsche und nahm die Zügel der Kutsche wieder in seine Hand. Der König sah seine Königin an und fragte dann den Kutscher: " Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, mein herzallerliebster Kutscher, welches von den Rädern war denn nun gebrochen?" Daraufhin sagte der Kutscher zum König: " Es war weder das rechte Vorderrad, noch das rechte Hinterrad, das linke Hinterrad und auch nicht das linke Vorderrad. Die Kutsche ist auch voll in Ordnung. Es war wahrscheinlich nur ein großer Ast, der gegen die Kutsche geflogen ist und damit die Pferde scheu gemacht hat"

Die Königin sagte zum Kutscher: " Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, mein herzallerliebster Kutscher, dann können wir jetzt unbesorgt aus diesem tiefen, dunklen Wald heraus fahren und in unser Schloß zurückkehren?" Der Kutscher sagte zur Königin: "Aber ja, meine Königin. Wir sind bald sicher wieder zu Hause. Ich werde die Pferde jetzt über Stock und Stein jagen, damit wir diesen tiefen, dunklen Wald so bald wie möglich verlassen können." Der Kutscher trieb die Pferde an, die Kutsche rollte über Stock und Stein und fuhr bald aus dem tiefen, dunklen Wald auf den Hof des Schlosses. Der Kutscher stieg von der Kutsche, geleitete den König und die Königin aus der Kutsche, spann die Pferde ab, kontrollierte noch einmal das rechte und linke Vorderrad und das rechte und linke Hinterrad und ging dann in den Stall, um die Pferde zu versorgen.

Der König und die Königin waren sehr zufrieden mit ihrem Kutscher. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben der König, die Königin, der Kutscher, die Pferde und die Kutsche auch heute noch in dem Schloß vor den tiefen, dunklen Wald und fahren mit der Kutsche über Stock und Stein.




DIE HOCHZEITSKUTSCHE II


Die zweite Variante der Hochzeitskutsche sieht so aus:

Man braucht: Zitronenstücke, Semmelbröseln und ein paar Stamperl Schnaps. Wer falsch aufsteht oder es fälschlicherweise nicht tut, kann zwischen den drei o.g. Genussmitteln wählen. Es werden 9 Stühle folgendermassen aufgestellt:



Rad hinten
links=Gast
Rad vorne
links=Gast
Braut=
Königin
linkes Pferd
=Trauzeuge
Kutscher=
Brautvater
Bräutigam=
König
rechtes Pferd
=Trauzeuge
Rad hinten
rechts=Gast
Rad vorne
rechts=Gast


Die Kutsche oder Karosse: alle Räder müssen aufstehen.

An der oberen Aufteilung könnt Ihr schon sehen, wer welche Rolle spielt. Nun wird eine Geschichte vorgelesen. Wann immer einer der Mitwirkenden in der Geschichte genannt wird, muss er vom Stuhl aufstehen.


Es waren einmal ein König und eine Königin. Dieses Königspaar wollte eines Tages eine Ausfahrt machen. Der König sagte zu seiner Königin: Liebe Königin, lass mir den Kutscher kommen.
Der Kutscher kam zum König und zur Königin und der König sagte zum Kutscher: Kutscher, hey Kutscher, hol unsere Pferde aus dem Stall und die Karosse aus der königlichen Garage, damit Du die Pferde vor die Karosse spannen kannst, denn die Königin und ich wollen eine Ausfahrt machen.

Daraufhin ging der Kutscher in den Stall und striegelte die Pferde und schmückte die Karosse und spannte die Pferde vor die Karosse. Danach bestiegen der König und die Königin die Karosse und die Fahrt begann.

Nach einer Weile sagte die Königin zum König: König, lieber König, frag den Kutscher, ob die Pferde auch genug glänzen. Daraufhin rief der König dem Kutscher zu: Kutscher, Kutscher, hey Kutscher, sind die Pferde auch porentief sauber?

Der Kutscher rief: Jawohl, mein König.

Der Kutscher gab den Pferden die Peitsche und die Karosse fuhr weiter.

Nach kurzer Zeit sagte die Königin zum König: König, guter König, mein bester König, mein allerliebster König, ich glaube, das linke Vorderrad eiert.

Der König sagte zum Kutscher: Kutscher, Kutscher, hey Kutscher, halt die Pferde an und schau nach dem linken Vorderrat und auch gleich nach dem rechten Vorderrat. Die Königin meint, es könnten beide Vorderräder eiern.

Der Kutscher meldete dem König und auch der Königin, dass beide Vorderräder nicht eiern, es könnten aber die beiden Hinterrräder sein.
Der König sagte: Dann schau einmal nach dem linken Hinterrad und auch nach dem rechten Hinterrad und überprüfe gleich einmal die ganze Karosse.

Der Kutscher prüfte noch einmal das linke Vorderrad, und das rechte Vorderrad und auch das linke hintere... Fenster der Karosse. Anschliessend schaute er nach dem rechten Hinterrad und dem linken hinterrad und dann noch einmal nach der ganzen Karosse.

Herr König und Frau Königin, ich werde die Pferde tränken, sagte der Kutscher. Dann gab er dem rechten Pferd zu saufen und dem linken ... Hinterrad etwas Wagenschmiere.
Nachdem er auch dem linken Pferd zu saufen gegeben hatte, sagte der Kutscher dem König, dass alles an der karosse in Ordnung sei. Der König nickte zufriedenund lehnte sich mit der Königin in das Polster der Karosse zurück.

Nach einer Weile sagte die Königin zu ihrem König: König, mein lieber König, mein Allerliebster, mir ist kalt. Lass uns nach hause fahren.

Der König sagte zum Kutscher: Kutscher, hey Kutscher, der königin ist kalt. Wir wollen zum Schloss zurück fahren. Der König sagte zu seiner Königin: Dein Wunsch ist mir Befehl.

Im Schloss stiegen der König und die Königin aus der karosse und begaben sich in ihre Gemächer. Der Kutscher spannte die Pferde aus und schob die Karosse in die königliche Garage. Er schaute nochmal nach dem rechten Vorderrad und dem linken Hinterrad, dem linken Vorderrad und dem rechten Hinterrad und dann noch einmal nach der ganzen Karosse.

Der Kutscher striegelte noch einmal die Pferde und ging zur Königin und zum König um ihnen eine gute Nacht zu wünschen.

Im Einschlafen sagte die Königin zu ihrem König: Wir haben wirklich einen guten Kutscher. Er pflegt die Pferde und auch die Karosse. Gute Nacht, mein König. Gute Nacht, meine Königin.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann führt der Kutscher die Pferde mit der Karosse auf Kosten des Königs und der Königin an die bar, um sich von der Anstrengung zu erholen.




WER WIRD MILLIONÄR?


Das bekannte Fernsehquiz lässt sich prima zum Auslösen der Braut nach der Brautentführung spielen. Besonders authentisch wirkt es natürlich, wenn man mit einem Labtop und der entsprechenden Grafik (es gibt dazu tatsächlich auch Software), das ganze an die Leinwand wirft.

Aber es reicht auch völlig, die Fragen und potentiellen Antworten mittels Karteikarten zu stellen. Ein guter, eloquenter Freund als Quizmaster und dazu der Bräautigam als Kandidat - das macht echt Laune. Vor allen Dingen, wenn der Quizmaster versucht, den Kandiaten durch "sind Sie sicher?" und "wollen Sie nicht lieber den Joker befragen" total verunsichert. Natürlich hat auch hier der Bräutigam die Möglichkeit, 3 Joker zu nutzen: er darf das Publikum abstimmen lassen, jemanden anrufen oder zwei Antworten von vornherein streichen lassen...

Hier ein paar Vorschläge:

1. Welches Sternzeichen hat die Braut?
a) Stier
b) Ochse
c) Büffel
d) Schnecke

2. Welcher ist der Lieblingstanz der Braut?
a) Paso Doble
b) Salsa
c) Tango
d) Ententanz

3. Welchen Wein trinkt die Braut am liebsten?
a) Rosé
b) Weiß
c) Rot
d) Egal

4. Was isst die Braut am liebsten?
a) Rostbratwurs
b) Lasagne
c) Pasta
d) Pizza

5. Welche ist die Lieblingsfarbe der Braut?
a) Rot
b) Gelb
c) Grün
d) Blau

6. Welche Musikgruppe hört die Braut am liebsten?
a) Rosenstolz
b) Eros Ramazotti
c) No Doubt
d) Marianne Rosenberg

7. Welches Land mag die Braut am liebsten?
a) Spanien
b) Italien
c) Kuba
d) Skandinavien

8. Welches war das liebste Schulfach der Braut?
a) Mathe
b) Physik
c) Musik
d) Deutsch

9. Welches Spiel spielt die Braut am liebsten?
a) Monopoly
b) Tic Tac Toe
c) Mühle
d) Spiel des Wissens

10. Was trinkt die Braut am liebsten?
a) Tee
b) Cola
c) Apfelschorle
d) Milch

Natürlich sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Je lustiger und skurriler die Fragen und Antworten, desto besser...




EIN PÄCKCHEN GEHT AUF DIE REISE

Eine schöne und witzige Methode, sein Geschenk an die
frischvermählten Eheleute zu bringen.

Lieber Nachbar, bist du im Leben auch oft sehr schlau,
gib das Päckchen zum Öffnen lieber der neben Dir sitzenden Frau

Nun ist das Päckchen in Deinen Händen
Du darfst es jedoch nich drehen oder wenden,
denn dieses Päckchen gehört nicht Dir.
Gib es dem Herrn, der am weitesten sitzt von Dir.

Schau es mal an und zeige Schneid,
gib das Päckchen der Frau mit dem schönsten Kleid.

Dein Kleid ist sehr hübsch und auch sehr fein,
aber das Päckchen ist auch nicht Dein.
Gib es jedoch nicht Deiner Base,
sondern gib es dem Herrn mit der größten Nase.

Die größte Nase hast Du sicher nicht,
denn gemessen hat die Dame nicht.
Damit Du durch das Päckchen hast keinen Schaden,
gib es der Frau mit den schönsten Waden.

Du hast wirklich hübsche Waden und scöne Beine hast Du auch.
Drum gib das Päckchen dem Herrn mit dem größten Bauch.

Billig war Dein Bäuchlein sicherlich nicht,
drum stell Dich ruhig mal ins Rampenlicht.

Und dann gib das Päckchen weiter auf Tour
und bring es der Frau mit der schönsten Frisur.

Wenn Du auch von Natur aus bist sehr bescheiden,
um Deine Frisur kann man Dich wirklich beneiden.
Doch das Päckchen ist immer noch nicht am Platze,
bring es dem Herrn mit der größten Glatze.

Deine Glatze ist für Dich eine große Ehr,
sie kommt sicher vom vielen Denken her.
Aber heute lass das Denken mal sein
und bring das Päckchen dem Mägdelein
mit den schönsten und feurigsten Äugelein.

Feurige und schöne Augen sind wirklich ein Genuß,
gib zum Dank dem Herrn mit der Glatze einen kräftigen Kuss.

Doch leider muss das Päckchen immer noch wandern,
gib es dem größten Herrn vor allen anderen.

Du bist der Größte und auch der Längste
wenn Du glaubst, dass Päckchen wär Dein
muss ich sagen: denkste
Gib es zurück an den Vater vom Bräutigam,
dass der es endlich aufmachen kann.

Drin ist ein Gutschein für einen Tanz mit der Mutter der Braut!
Die Musik spielt gleich auf ganz laut.




DIE REPORTAGE

Benötigtes Material:
1 Kamera, 1 Mikro, 1 Schneideprogramm für den PC, 1 Beamer, 1 Notebook.


Letztens erst erlebt:
Dem Brautpaar wurde per Beamer und Notebook eine vorher erstellte Filmreportage gezeigt.

Die Reporter gehen zu verschiedenen Plätzen, die für das Brautpaar wichtig waren oder sind. Das kann der Geburtsort der Braut sein. Oder die Schule des Bräutigams.

Dort angekommen wurden Passanten oder eben Bekannte des Brautpaares gebeten, dem Paar Glückwünsche oder andere persönliche Worte in die Kamera zu sprechen. Besonders raffiniert auch die Beiträge in fremden Sprachen mit Untertitel. Oder die Wünsche der einstigen Erdkundelehrerin...

Diese Einlage ist mit erheblichem Aufwand verbunden, aber es lohnt sich wirklich!!




ROSEN-LABYRINTH

Benötigtes Material:
Bis zu 10 Rosen. Ebenso viele leere Flaschen. Ein Schal zum Augenverbinden. Allerlei Hindernisse.


Das Spiel:
Dem Bräutigam werden die Augen verbunden. Aus Stühlen, Tischen, Gästen, Flaschen wird eine Art Labyrinth gestellt. Die Rosen stecken in Flaschen.

Die Braut gibt dem Bräutigam genaue Anweisungen, wie er laufen muss, bis er alle Rosen eingesammelt und sie seiner Braut überreicht hat.

Die Gäste dürfen auch Anweisungen rufen, und den Bräutigam in die Irre führen. So lernt der frischgebackene Ehemann gleich die Stimme seiner Liebsten aus 100 Stimmen herauszuhören...

Als Belohnung für die Schnelligkeit des Bräutigams, bekommt er vom Spielleiter ein Hochzeitsgeschenk oder pro Rose einen Geldbetrag überreicht.




GELD ODER LIEBE



Benötigtes Material:
Falsche Geldscheine, ca. 500 Euro in 10er, 20er und 50er Scheinen. Auf jeden Fall Vor- und Rückseite bedrucken und einen kleinen Hinweis mitdrucken, damit nachher niemand aus Versehen mit Falschgeld rumläuft!
Eine Eieruhr - je lauter desto besser!
Einen elektrischen Aktenvernichter, am besten eine kleine Tischversion. Man kann die Scheine aber auch einfach zerreissen, das kommt auch schön dramatisch!
Große Schilder auf denen 10-20 Begriffe rund um die Hochzeit stehen.
So groß, dass die gesamte Hochzeitsgesellschaft die Begriffe gut lesen kann...
2 rote Herzen am Stil mit der Aufschrift LIEBE auf beiden Seiten.


Das Spiel:
Es geht um Begriffe-Raten mittels Pantomime des Publikums. Das Brautpaar wird so plaziert, dass es das gesamte Publikum sehen kann. Dahinter werden die Begriffe hochgehalten. Das Brautpaar muss nun versuchen, anhand der pantomimischen Darstellungen des Publikums die Begriffe in einer vorgegebenen Zeit zu erraten. Bei jedem erratenen Begriff bekommen sie einen Geldschein ins Glas, bei jedem nicht rechtzeitig geratenen Begriff kommt ein Geldschein in den Aktenvernichter.

Wenn das Publikum vorsagt, wird ein 50 Euro Schein vernichtet.

Wenn alle Begriffe durch sind, bekommen die Brautleute die großen roten Herzen am Stil und müssen sich für Geld oder Liebe entscheiden... So kann das Falschgeld einfach verschwinden. Man kann dann ein Geschenk als Preis für die Liebe übergeben.




EHE-EIGNUNGSTEST


Das Brautpaar wird auf die Tanzfläche gebeten und setzen sich auf 2 Rücken an Rücken gestellte Stühle. Sie werden über ihr gemeinsames Leben befragt und müssen entweder den Schuh der Dame oder einen Zylinder für den Herrn hochhalten, je nachdem, auf wen die Antwort zutrifft. Bei gleicher Antwort gibt es einen Punkt oder einen 10 Euro-Schein oder eine Sektflasche für das frisch vermählte Paar. Alternativ kann man das Spiel natürlich auch beim Polterabend schon spielen, sozusagen als Vorab-Check.



Fragen:

1. Wer von Euch kam als erster auf die Idee zu heiraten?

2. Wer von Euch hat wen zuerst geküsst?

3. Wer von Euch wollte zuerst zusammenziehen?

4. Wer von Euch ist sparsamer?

5. Wer hat bei Euch zu Hause die Hosen an?

6. Wer spült öfter ab?

7. Wer von Euch möchte möglichst bald ein Baby?

8. Wer braucht länger im Bad?

9. Wer versöhnt sich schneller nach einem Krach?
Oder besser: wer ist der Klügere der nachgibt?

10. Wer von Euch braucht mehr Streicheleinheiten?

11. Wer von Euch ist ordentlicher?

12. Wer ist fauler?

13. Wer fährt besser Auto?

14. Wer überwacht die Kontobewegungen?

15. Wer von Euch zahlt jetzt eine Runde Sekt?



12 AUFGABEN

Für dieses Spiel gibt es drei Varianten. Deshalb fange ich hier erstmal mit dem Sinn des Spieles an. Es geht darum, Gäste auszuwählen, die im folgenden Jahr monatlich dem Brautpaar etwas Gutes tun und so das erste Ehejahr versüßen. Also zum Beispiel könnte man im Oktober dem Brautpaar eine Maß zur Wiesn spendieren. Der nächste lädt das Brautpaar im August zu einem Eisbecher ein. Im April steht dann ein Frühlingsputz an, und so weiter...

Variante 1:
12 Freiwillige kommen in die Mitte und müssen dann so schnell wie möglich Gegenstände besorgen. Zum Beispiel einen Lippenstift, in der nächsten Runde ein Brillenetui, dann einen Damenschuh...
Wer dabei am langsamsten ist, scheidet aus und muss für das Brautpaar eine von den obengenannten, netten Monats-Überraschungen veranstalten.

Variante 2:
Alle Gäste stehen auf und bilden eine Kette oder eine Polonnaise. Das Brautpaar steht sich gegenüber, fasst sich an beiden Händen und hält dann die Hände so hoch, dass sich quasi ein Brücke bildet. Unter dieser Brücke läuft die Gästekette durch. Jedesmal wenn die Musik stoppt, wird die Brücke geschlossen, das heisst, das Brautpaar senkt die Arme.
Derjenige, der dann zwischen den Armen hägen bleibt, muss einen Monat übernehmen.

Variante 3:
ist wie die Reise nach Jerusalem. Da kommen auch die Musiker/DJ zum Zug. 12 Spieler laufen um 11 Stühle, wenn die Musik stopt, muss jeder einen Platz ergattern. Der Übriggebliebene bekommt eine Monats-Aufgabe zugeteilt.

Bei allen Varianten werden die jeweiligen monatlichen Aufgabenträger namentlich notiert, damit sich hinterher keiner drücken kann.




BALLONS

Man füllt Ballons (am besten rote, herzförmige) mit Gas und lässt sie in den Himmel steigen.

Man kann diese sehr schöne Geste zweierlei nutzen:

Entweder bindet man kleine Zettel mit guten Wünschen für das Brautpaar an die Ballons.

Oder man befestigt an den Ballons Postkarten, die bereits mit der Adresse des Brautpaares beschriftet und frankiert sind. Auf diesen Postkarten erklären sich die Gäste bereit, kleine nette Aufgaben für das Brautpaar über das Jahr hin zu erfüllen. Hausputz, oder Einladung zum Eisessen... alles, was den Alltag des Brautpaares versüßt, verschönt oder erleichtert. Die Postkarten, die gefunden und an das Brautpaar zurückgeschickt werden, müssen von den Ausstellern der Postkarten eingelöst werden.




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